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Über uns

Unser Freundschaftsbund Schlaraffia wurde 1859 in Prag gegründet, existiert also inzwischen seit mehr als 155 Jahren und die Idee, Kunst, Freundschaft und Humor gemeinsam zu pflegen, hat seitdem nichts an Reiz verloren. Im Gegenteil, heute ist Schlaraffia für viele Männer  -  wir sind ein Männerbund  !! -  ein Refugium, in das sie sich zurückziehen können und in dem sie den Alltag mit seinen Sorgen zumindest für einige Stunden völlig ausblenden können. Hier ist man   n u r  Mensch und um das freundschaftliche Miteinander zu unterstützen, sind Politik und Religion während unserer Treffen absolute Tabu-Themen.

Die schlaraffische Idee hat im Laufe der Zeit viele Männer angezogen (zur Zeit gibt es rund 1o 308 Schlaraffen) und zwar weltweit. Unser Bund ist auf allen Kontinenten vertreten und überall wird nach den gleichen Spielregeln gesippt und  - sicherlich auch bemerkenswert – ausschließlich „DEUTSCH“ gesprochen.

In Kassel gibt es Schlaraffen seit 1883. Damit sind wir einer der ältesten Vereine am Ort.

Am 26.09.1883 trafen sich in Kassel eine handvoll Männer – überwiegend Sänger, Musiker, Schauspieler des damals kgl. Theaters, um dem UHU  in Kassel ein Uhunest zu bereiten. Der Uhu spielt die Rolle eines heraldischen Wappentiers und ist für uns allgegenwärtig.

Der prominenteste Mitbegründer war Gustav Mahler, der damals am hiesigen Theater engagiert war.

Die Schlaraffia Chasalla – so unsere offizielle Vereinsbezeichnung – hat aus Kasseler Sicht im Laufe der Zeit viele bekannte  Persönlichkeiten als Mitglieder gehabt. Neben Gustav Mahler sind beispielhaft zu nennen Carl Laufs, er schrieb die „Pension Schöller“, der Flugzeugbauer Anatole Gobiet, der Schriftsteller Franz Treller, die Opernsänger Fritz Windgassen und Hans Wuzél, Dr. Felix Blumenfeld, Kinderarzt und der Mundartdichter Konrad Berndt.

Was ist nun Schlaraffia? Bestimmt keine Weltanschauung, sie ist eine besondere Art von Lebensform, ein geist- und humorvolles  Spiel, zu dem jeder nach seinen Möglichkeiten  etwas beitragen kann, aber nicht muss.

Willkommen sind uns deshalb Männer, die

Humor lieben,

Dichtung, Literatur, Musik und andere Künste gern haben,

Freundschaft zu schätzen wissen,

zuhören können.

Schreiben, Reimen, Dichten können oder wollen,

ein Instrument spielen können (Profis und Amateure),

singen können oder wollen (Profis und Amateure).

Gerne etwas vortragen würden, wenn sie ein Publikum hätten.

Manchmal nichts mehr von Geschäft und Politik hören wollen.

 

Auch wenn nur „die ersten vier Eigenschaften“ auf Sie zutreffen, werden Sie uns mögen. Kontaktieren Sie uns. Fühlen Sie sich mit uns wohl in unserem Schlaraffenland des Geistes  - und tragen Sie dann mit Stolz am Jackenaufschlag unser „geheimes“ Erkennungszeichen, die weiße Rolandnadel.